Schwangerschaftsstreifen

20.07.2009

Schwangerschaftsstreifen sind Dehnungsstreifen, die entstehen, wenn sich die Haut – z.B. durch eine Schwangerschaft – sehr stark ausdehnen muss. Bestimmte Hauttypen sind nicht elastisch genug, um diese Ausdehnung ohne Schaden zu überstehen: Durch die Überdehnung der Haut werden die Fasern geschädigt und ein narbenartiges, rötliches Geflecht bleibt auf der Haut zurück.
Man kann Schwangerschaftsstreifen aber gezielt vorbeugen, in dem man die Haut auf die Ausdehnung vorbereitet und dafür sorgt, dass sie elastischer wird. Dies kann zum Beispiel durch Massagen geschehen: Besonders berücksichtigt werden sollten dabei der Bauch, die Beine, der Po und der Busen. Dazu empfehlen sich insbesondere die Zupfmassage, bei der die Haut vorsichtig zwischen zwei Fingern hochgehoben und dann gerollt wird, die Massage mit vitaminreichem Öl, die sogenannte Bürstenmassage, die vorzugsweise unter der Dusche mit einer weichen Bürste vorgenommen werden sollte und Kneippgüsse, bei der die gefährdeten Körperstellen mehrmals in der Woche abwechselnd mit warmen und kaltem Wasser abgeduscht werden.

Aber auch auf andere Weise können sich Schwangerschaftsstreifen verhindern lassen: Die Haut braucht, um sich dehnen zu können, sehr viel Feuchtigkeit. Schwangere sollten daher viel klares Wasser trinken. Auch das regelmäßige Eincremen mit Feuchtigkeitslotionen hilft, die Elastizität der Haut zu erhöhen. Entstehen dennoch Schwangerschaftsstreifen, ist dies kein Grund zur Sorge: In der Regel verblassen die Streifen nach der Geburt oder verschwinden vollständig.

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