Akne

30.08.2009

Die Jahre der Pubertät eines jeden Menschen stellen, neben der Phase der sexuellen und körperlichen starken Veränderungen, auch eine Phase der Unsicherheit und negativen Selbsteinschätzung dar. In eben diesem Lebensabschnitt tritt die Hauterkrankung der Akne meist auf. Der Begriff Erkrankung ist hier allerdings nur bedingt anwendbar, da es sich um keine organisch bedrohliche, sondern kosmetisch betrachtet als negativ zu bezeichnende Erscheinung handelt. Der Betroffene sieht sich oftmals mit Vorurteilen konfrontiert. Typische wären die Meinung, dass Akne etwas mit der Körperhygiene oder der sexuellen Aktivität zutun habe, was beides nicht stimmt. Es handelt sich vielmehr um eine Erkrankung der Talgdrüsenfollikel, welche neben Komedonen auch entzündliche, stärkere Prozesse auslösen können. Diese äußern sich für den Betroffenen in Rötungen und Schwellungen der Haut, welche meist mit einem Juckreiz und Druckschmerz verbunden sind. Eine Behandlung sollte bereits bei mittelschwerer Ausprägung nur durch einen Dermatologen erfolgen, da weitverbreitete Methoden, wie etwa das Ausdrücken der Akne, meist schlimmere Konsequenzen wie Narbenbildung nach sich ziehen kann. Professionelle Methoden der Behandlung sind beispielsweise der Einsatz von Salben und Cremes, welche antibakteriell wirken. Aber auch Antibiotika und eine Lichttherapie kann in bestimmten Fällen sichtbare Erfolge erzielen. Insgesamt ist die Akne eine Hautkrankheit, welche sich ,neben eher nebensächlichen physischen Auswirkungen, vor allem auf die Psyche niederschlägt und nur von Experten behandelt werden sollte, da sonst eine weitere negative Entwicklung droht.

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