Metabolisches Syndrom
Unter dem Metabolischen Syndrom, auch bekannt als das “Tödliche Quartett”, versteht man primäre Risikofaktoren, beispielsweise Bluthochdruck, welche als Auslöser für das Auftreten von Krankheiten des kardiopulmonalen Systems angesehen werden. Eine einheitliche Definition dieser Risikofaktoren existiert nicht. Es gibt allerdings Faktoren, u.a. den Bluthochdruck, welche in jeder dieser Definitionen enthalten sind. So wird zunächst Diabetes Mellitus als ein wesentliches Kriterium genannt. Des Weiteren enthalten die Kriterien eine gestörte Glukosetoleranz und eine Insulinresistenz. Von einem risikoreichen Bluthochdruck, welcher in diesem Zusammenhang auch stets genannt wird, spricht man ab einem Wert von über 140 / 90 mmHg. Ein weiterer Aspekt ist das Körpergewicht, welches in Sinne eines Übergewichtes als Risikofaktor zu werten ist. Dieses kann durch den sogenannten BMI, also den Body Mass Index, relativ sicher ermittelt werden. Die einzelnen Richtlinien, ab wann ein Risikofaktor vorliegt, variieren je nach Institut. So sieht das NCEP ATP den Blutdruck bereits ab Werten von 135 / 85 mmHg als kritisch an.
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